Das Thema Energieeffizienz ist in aller Munde. Überall hört man davon, dass die Ressourcen geschont und die CO₂- Emissionen (und am besten natürlich auch die Stromkosten) gesenkt werden sollen. Aber worauf muss ich beim Kauf eines Haushaltsgerätes achten? Was bedeutet dieses Energielabel auf meiner Waschmaschine überhaupt? Und wie sparsam ist die Klasse A+++ wirklich? Zusammen mit Samsung haben wir diesen kleinen Leitfaden für euch erstellt.

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Die Energieeffizienzklasse – Was ist das?

Bereits 1996 wurden in der EU die ersten Energieeffizienzklassen eingeführt, um den Energieverbrauch von Elektrogeräten für den Endverbraucher übersichtlicher und vergleichbarer darzustellen. Die Klassifizierung wurde anhand der Buchstaben A bis G vorgenommen. Aufgrund des technischen Fortschritts wurden im Juni 2010 für manche Geräte die zusätzlichen Klassen A+, A++ und A+++ eingeführt. Da die unterschiedlichen Elektrogeräte aber aufgrund ihrer technischen Beschaffenheit und der unterschiedlichen fortschrittlichen Entwicklung nur schwer direkt miteinander vergleichbar sind, variiert die Skala je nach Produktkategorie (z.B. A+++ bis D bei Waschmaschinen, A bis G bei Staubsaugern). Es sind jedoch noch nicht alle Haushaltsgeräte (z.B. Kochfelder) von der Kennzeichnungspflicht betroffen.[1]

Bei Waschmaschinen tragen der jährliche Stromverbrauch (kWh), der Wasserverbrauch (in Litern) sowie das Trommelvolumen (in kg) maßgeblich zur Einteilung in eine bestimmte Energieeffizienzklasse bei. Eine acht Kilogramm fassende Maschine, die einen etwas höheren Stromverbrauch als ein sieben Kilogramm fassendes Modell aufweist, wird also nicht automatisch in eine schlechtere Klasse eingeteilt, da es ja im selben Waschgang mehr Wäsche reinigt. Als Maßstab wird immer ein Programm als Standardprogramm definiert (meist Baumwolle 40-60 °C) und der Verbrauch auf der Basis von 220 Waschgängen jährlich berechnet. Daraus ergibt sich dann das Energielabel (mehr dazu unten).

Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass man mit einer Waschmaschine, die in die Energieeffizienzklasse A+++ eingeteilt wird, durchschnittlich 32 % Energie gegenüber einem vergleichbaren Modell der Klasse A einspart. Selbst bei einer Waschmaschine, die „nur noch“ die Klasse A++ erreicht, beträgt diese Einsparung im Vergleich zur Klasse A immer noch 24 %.[2]

 

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Wenn ihr mehr erfahren möchtet, könnt ihr euch hier eine informative Broschüre herunterladen.

Das Energielabel bei Waschmaschinen

Die Energielabel von Waschmaschinen müssen im stationären Handel „deutlich sichtbar außen an der Vorder- oder Oberseite“ des Gerätes angebracht[3] bzw. in Onlineshops problemlos für den Kunden auffindbar und bei dem entsprechenden Gerät angezeigt werden.[4] Bei ao.de findet ihr das Label, wenn ihr auf den Pfeil mit der Energieeffizienzklasse klickt. Es enthält die folgenden Informationen:

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Quelle:  ZVEI: Die Elektroindustrie, „Das Energielabel“, S. 14, , 6. Auflage September 2014
 

Worauf sollte ich beim Kauf einer Waschmaschine achten?

Wie wir gerade gesehen haben, lohnt es sich prinzipiell auf eine höhere Energieeffizienzklasse zu setzen. Natürlich hängt das aber auch immer noch ein bisschen von deinem Waschverhalten ab. A+++-Waschmaschinen sind in der Regel etwas teurer als in A++ (oder schlechter) eingeteilte Geräte, aber je nachdem wie oft du wäschst, hast du den höheren Kaufpreis durch die geringeren Stromkosten relativ schnell wieder raus.

Eine Mengenautomatik hat den Vorteil, dass du deine Waschmaschine auch dann mal anwerfen kannst, wenn sie noch nicht ganz voll ist (generell sollte immer noch in etwa eine Handbreit Platz zwischen der Wäsche und der Trommeloberseite sein). Die WF7AF5E3P4W/EG von Samsung verfügt beispielsweise über die „Smart Sensor“-Mengenautomatik, bei der mit Sensoren die Wäschemenge in der Trommel gewogen wird und der Wasserverbrauch sowie die Programmdauer – und damit der Stromverbrauch – automatisch angepasst werden. So musst du keine Angst haben, dass deine Waschmaschine die Energie einer vollen Waschladung verbraucht, obwohl sie gegebenenfalls nur halb beladen ist.

Mit einer Startzeitvorwahl kannst du bestimmen, wann deine Waschmaschine mit der Arbeit beginnen soll. So kannst du zum Beispiel deinen Waschvorgang so einplanen, dass er beendet ist, wenn du von der Arbeit nach Hause kommst, sodass du die nasse Wäsche direkt aus der Maschine holen und aufhängen oder in den Trockner geben kannst. Damit vermeidest du unangenehme Gerüche und unnötige Knitterbildung. Aber auch in Sachen Energieersparnis kann dieses Feature dir behilflich sein: Je nach Region und Stromanbieter gibt es den sogenannten Nachtstrom. Das bedeutet, dass der Strom zu gewissen Stunden in der Nacht günstiger ist als über Tag. Du kannst also deine Waschmaschine ganz bequem vorprogrammieren und von den günstigeren Tarifen profitieren – informiere dich mal bei deinem Energieversorger. Die WF7AF5E3P4W/EG hat sogar eine Endzeitvorwahl von 19 Stunden und wie der Name schon sagt, bestimmst du damit den Zeitpunkt, wann die Wäsche wirklich fertig gewaschen sein soll. Damit ersparst du dir noch das Ausrechnen des geeigneten Startzeitpunktes. Du weißt noch nicht ganz genau, wann du wieder zuhause sein wirst? Wie wäre es dann mit einer Waschmaschine mit Smart Control? Mit diesem Feature von Samsung kannst du deine Waschmaschine ganz bequem von unterwegs aus über dein Smartphone starten und überwachen.

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Achte auch auf weitere Funktionen, die dir beim Energiesparen helfen können, wie die praktische AddWash™-Tür. Diese ermöglicht dir, vergessene Wäschestücke einfach hinzuzugeben, während die Maschine bereits läuft – so sparst du dir einen weiteren Waschgang und damit wieder Wasser und Strom. Außerdem lassen sich Textilien, die nur geschleudert werden müssen, einfach am Ende des Waschgangs durch die Klappe zu der restlichen Wäsche werfen – und auch so sparst du dir eine erneute Inbetriebnahme.

Wie kann ich umweltfreundlich waschen?

Wenn du dir eine besonders energieeffiziente Waschmaschine gekauft hast, ist das der erste Schritt in die richtige Richtung. Mit ein paar kleinen Tricks kannst du jedoch auch im Alltag deinen kleinen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Dazu solltest du aufmerksam an das Thema Wäschepflege heran gehen und dir vor dem Waschen immer ein paar Fragen stellen.

  • Ist das Kleidungsstück wirklich schon schmutzig und bedarf einer Wäsche in der Maschine oder reicht es vielleicht doch, wenn man die Bluse, die man nur zwei Stunden beim Besuch der Eltern daheim getragen hat, kurz zum Lüften auf den Balkon oder ans Fenster hängt? Wenn du dich für die zweite Alternative entscheidest, sparst du Wasser, Strom und schonst die Fasern deiner Kleidung.
  • Welches Programm benutze ich? Abgesehen von den Pflegehinweisen in deiner Kleidung solltest du noch darauf achten, wie stark deine Kleidung wirklich verschmutzt ist. Denn selbst wenn du deine Hose auf 40 °C waschen darfst, ist das bei leichter Verschmutzung oft gar nicht notwendig und 30°C reichen vollkommen aus. Denn je niedriger die Temperatur, desto weniger Strom verbraucht deine Maschine.
  • Wie schnell brauche ich das Kleidungsstück? Kurzprogramme sind super praktisch und zaubern uns im Nu wieder frische Wäsche. Aber sie verbrauchen auch mehr Energie als das Standardprogramm. Das kannst du in etwa mit einer Autofahrt vergleichen – wenn du auf der Autobahn mit 100 km/h von A nach B fährst, brauchst du zwar länger, sparst aber auch deutlich an Benzin, als wenn du dieselbe Strecke mit 160 Sachen zurücklegst.

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Wir hoffen, dass wir für dich etwas Licht ins Dunkel gebracht haben und du nun bewusster und energieeffizienter deine Kleidung waschen kannst.

 

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[1] Vgl. ZVEI: Die Elektroindustrie, „Das Energielabel“, S. 8,  6. Auflage September 2014

[2] Vgl. ZVEI: Die Elektroindustrie, „Das Energielabel“, S. 15,  6. Auflage September 2014

[3] Vgl. ZVEI: Die Elektroindustrie, „Das Energielabel“, S. 8,  6. Auflage September 2014

[4] Vgl. DELEGIERTE VERORDNUNG (EU) Nr. 518/2014 DER KOMMISSION vom 5. März 2014

 

 

 

 

[1] Vgl. ZVEI: Die Elektroindustrie, „Das Energielabel“, S. 8,  6. Auflage September 2014

[2] Vgl. ZVEI: Die Elektroindustrie, „Das Energielabel“, S. 15,  6. Auflage September 2014

[3] Vgl. ZVEI: Die Elektroindustrie, „Das Energielabel“, S. 8,  6. Auflage September 2014

[4] Vgl. DELEGIERTE VERORDNUNG (EU) Nr. 518/2014 DER KOMMISSION vom 5. März 2014

 

 

 

 
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Mona Steden

Von Mona Steden am 02.08.17

Gastautor

Eine Antwort auf “Energieeffizienz: So sparsam ist deine Waschmaschine wirklich”

  1. Torsten Groeschel says:

    Mittlerweile ist auch bekannt, dass viele Hersteller schummeln, sich vielleicht VW zum Vorbild genommen haben. Wenn ich 60 Grad einstelle, erwarte ich, dass die Maschine auch mit 60 Grad wäscht und nicht mit knapp über 40, um die Enegiebilanz zu schönen bzw. das dritte Plus hinter dem A zu erschwindeln. Der ganze Enegiesparhype ist ziemlich verrückt und eben typisch deutsch.

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