Ganz ehrlich, wann hast du das letzte Mal ein kritisches Auge auf den Inhalt deines Kleiderschranks geworfen? Du weißt schon, so richtig kritisch beurteilen, wie viel und was du da hängen bzw. aufeinandergestapelt hast.  Wie wär´s mit jetzt? Du bist mit deinem Frühjahrsputz wahrscheinlich schon in vollem Gange, also warum machst du nicht direkt bei deinen Klamotten weiter?

Es mag zuerst ein bisschen entmutigend wirken, aber sobald du einmalangefangen hast, all die Sachen los zu werden, die du nie trägst, fühlt es sich toll an!

How to Organise Your Wardrobe

Also bevor es losgeht, sind hier die Fragen, die du dir zu jedem einzelnen Stück stellen solltest:

  • Wann hast du es zum letzten Mal getragen? Letztes Jahr? Vor mehr als 2 Jahren?
  • Fühlt es sich gut an, wenn du es trägst? Du weißt schon, schmeichelt der Schnitt deiner Figur, passt die Farbe zu deinem Teint und ist der Stoff angenehm auf deiner Haut?
  • Ist es bequem? Wir kennen doch alle diese Kleider, die man den ganzen Abend runter ziehen muss; die Bluse, die einfach einen Tick zu eng ist; die Hosen, die doch etwas zu tief geschnitten sind.
  • Passt es dir? Ich meine: Passt es dir jetzt, nicht wenn du noch das ein oder andere Kilo abgenommen hast.
  • Ist es kaputt? Wenn ja, kann man es leicht reparieren?
  • Wie viele Kleidungsstücke kannst du damit kombinieren? Wenn die Antwort eins lautet, dann nimmt dieses Teil vielleicht zu viel Platz in deinem Kleiderschrank weg.
  • Wann und wo trägst du es tatsächlich?

Wenn du dir diese Fragen gestellt hast, wirst du schon klarer vor Augen haben,  wie du deinen überquellenden Kleiderschrank bezwingen kannst. Als nächstes folgen noch ein paar Tipps, wie du es angehen kannst!

 

Die Schleife

Ich mag diese Idee, denn sie visualisiert, welche  Kleidungsstücke du wirklich trägst und welche nicht. Befestige eine schöne Schleife an deiner Kleiderstange und hänge all deine Klamotten auf eine Seite der Schleife.  Ab jetzt hängst du ein Kleidungsstück, jedes Mal wenn du es getragen hast, auf die andere Seite. Nach ein paar Wochen oder Monaten wirst du sehen, welche Sachen getragen werden und welche auf der „falschen“ Seite hängen – das sind dann die, denen du den Laufpass geben solltest.

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Eins rein, eins raus

Treffe eine Abmachung mit dir selbst. Jedes Mal wenn du etwas  Neues kaufst, muss ein altes Teil dafür weichen.

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Lass die Preisschilder dran, bis du es trägst

Das ist die wahrscheinlich schockierendste Art, um herauszufinden, welche Sachen du gekauft und nie getragen hast. Mit dieser Methode wirst du in Zukunft genauer über deine Käufe nachdenken.

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Motte ein paar Sachen ein

Packe alle Sachen, bei denen du dir unsicher bist in Kleider- oder Müllsäcke und motte sie ein paar Monate lang ein. Sind Kleidungsstücke dabei, die du vermisst hast oder verzweifelt aus dem Sack holen wolltest? Dann behalte diese. Kannst du dich überhaupt noch an alles erinnern, was du eingepackt hast?  Alle Sachen, die du vergessen hast, solltest du loswerden. Du wirst sie nicht vermissen.

 

Wenn du damit fertig bist, deinen Kleiderschrank durchzusehen und alles weggeworfen / gespendet hast, was nicht in die „Ja-ich-liebe-es“-Kategorie fällt,  ist es an der Zeit, das was übrig ist aufzuräumen und zu sortieren.

 

Hänge Jacken, Blusen und Kleider auf, falte deine T-Shirts und Pullover, sortiere deine Kleider nach Anlass oder Farbe – je nachdem, was besser für dich ist. Tatsächlich macht es mehr Sinn, alles nach Farben zu sortieren (jeden Bereich), also schwarze Tops beisammen, dünne Hosen zusammen und Jeans in einem Bereich.

Wie du deine Sachen lagerst ist auch ein wichtiger Punkt bei jedem Aufräumen des Kleiderschranks. Also falte deine Kleidung stets ordentlich, sodass sie nicht zu viel Platz im Schrank einnimmt.

 

Hast du auch noch ein paar Tipps für den Frühjahrsputz im Kleiderschrank?

 

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