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Ihre Spülmaschine zieht kein Wasser oder pumpt nicht ab?

So lösen Sie das Problem

Hilfe - meine Spülmaschine zieht kein Wasser und brummt stattdessen!

Und auf einmal tut sich gar nichts mehr: Sie haben Ihre Spülmaschine eingeräumt, das Programm gestartet, aber es geschieht nichts? Beim Öffnen des Geräts stellt manch einer fest, dass kein Wasser gezogen wird und das Wasser des letzten Spülgangs sich noch in der Maschine befindet.

Jetzt heißt es, nicht verzweifeln! Ein technischer Defekt ist natürlich niemals ausgeschlossen. Jedoch brauchen Sie in den meisten Fällen Ihre Geldbörse nicht durch die Hilfe eines Fachmanns zu belasten. Mögliche Fehlerquellen sind schnell erkannt und lassen sich auch ohne Expertenwissen beheben.

Wir zeigen Ihnen im Folgenden die Hauptursachen auf, aufgrund derer es dazu kommen kann, dass Ihre Spülmaschine kein Wasser mehr zieht oder nicht mehr vernünftig abpumpt.

Der Geschirrspüler zieht kein Wasser. Das sind die häufigsten Ursachen:

Nicht immer deutet dieses Symptom direkt auf einen irreparablen technischen Schaden hin. In der Regel findet sich die Ursache entweder beim Wasserhahn, beim Zulaufschlauch oder beim Auslaufventil. Bevor Sie viel Geld für den Kundenservice ausgeben oder gar eine neue Maschine kaufen, sollten Sie selbst zur Tat schreiten.

Kein Druck auf dem Wasserhahn

Der verkalkte Wasserhahn ist der Klassiker unter den Gründen dafür, dass die Spülmaschine kein Wasser zieht. Gerade bei diesem Gerätetyp kommt es vor, dass der Hahn über einen längeren Zeitraum, manchmal auch über Jahre, nicht bewegt wird.

Dadurch wird der Rückflussverhinderer, der sich im Inneren des Wasserhahns befindet, schwergängig. Das fördert wiederum die Verkalkung, wodurch kein Wasser mehr fließen kann. Ein einfacher Test gibt Aufschluss: Stellen Sie einen Eimer unter den Wasserhahn. Dann öffnen Sie den Wasserhahn für etwa 15 Sekunden. In diesem Zeitraum sollten mindestens fünf Liter in den Eimer fließen. Ist die Menge geringer, wird der Wasserhahn vom Hauptverdächtigen zum Täter.

Dieses Problem lässt sich durch folgende Schritte lösen:


  • Schließen Sie den Haupthahn! Für gewöhnlich finden Sie ihn neben dem Wasserzähler.

  • Entfernen Sie das Restwasser aus der Leitung. Das schaffen Sie beispielsweise, indem Sie den Wasserhahn an der Spüle öffnen.

  • Platzieren Sie einen Eimer unter den Wasserzulauf. Anschließend ziehen Sie den Knauf von diesem ab. Zusätzlich wickeln Sie ein dünnes Geschirrhandtuch um den Hahn, um das Restwasser in den Eimer abzuleiten.

  • Als nächstes drehen Sie das unter dem Knauf befindliche Innenteil des Wasserhahns ab.

  • Dieses sollten Sie nun entweder reinigen oder ersetzen. Falls Sie sich dazu entscheiden, es zu säubern, empfehlen wir Ihnen, ein feines Schleifvlies zu verwenden, das Sie im Baumarkt oder beim Fachhändler bekommen. Hiermit lösen Sie fast alle Rückstände auf.

  • Nach dem Einfetten der Teile, z. B. mit Silikonfett (wichtig ist, dass es sich dabei um lebensmittelechtes Fett handelt), bringen Sie das Innenteil wieder an und stecken den Knauf wieder oben auf. Prüfen Sie sorgfältig, ob dieser richtig geschlossen ist. Erst dann nehmen Sie die Maschine wieder in Betrieb.

Zulaufschlauch

Manchmal wird beim Einbau der Spülmaschine der Zulaufschlauch geknickt. Dadurch wird der Wasserfluss blockiert. Ist das der Fall, bleibt es Ihnen leider nicht erspart, die Maschine aus der Nische herauszuholen und den Knick zu beseitigen.

So gehen Sie dabei vor:


  • Handelt es sich bei Ihrer Küche um eine Einbauküche, müssen Sie zuerst die Sockelleiste entfernen.

  • Anschließend gilt es, die Befestigung des Geschirrspülers zu lösen. Abhängig vom Modell ist die Spülmaschine oben oder an der Seite durch Schrauben mit der Arbeitsplatte verbunden.

  • Ziehen Sie jetzt das Gerät so weit heraus, dass Sie Zu- und Ablauf sehen können.

  • Als nächstes müssen Sie den Schrank öffnen, in dem sich die Anschlüsse befinden. Meist liegen diese direkt unterhalb der Spüle.

  • Während Sie durch den geöffneten Küchensockel spähen, ziehen Sie an den Schläuchen für Zu- und Ablauf. So prüfen Sie, ob einer der beiden einen Knick hat und können diesen begradigen.

  • Schieben Sie danach das Gerät Stück für Stück an seinen Platz und ziehen Sie dabei immer wieder an den Schläuchen, um keinen neuen Knick zu erzeugen.

  • Im letzten Schritt befestigen Sie das Gerät und die Sockelleiste wieder.

Auslaufventil

Ein weiteres Hindernis, das den Wasserfluss möglicherweise blockiert, könnte ein verrostetes Ablaufventil oder ein defekter Aqua-Stopp sein.

Um dies zu überprüfen machen Sie bitte Folgendes:

  • Ziehen Sie vor allen anderen Schritten den Stromstecker!

  • Auch in diesem Fall muss das Gerät vorgezogen werden – dieses Mal ganz aus der Nische. Daher müssen Sie auch jetzt wieder die Verschraubung und die Sockelleiste lösen.

  • Anschließend nehmen Sie die linke Seitenwand ab, nachdem Sie die dort die Schrauben gelöst haben.

  • Wenn Sie vor der geöffneten Seite stehen, befindet sich das Ventil in der Regel unten auf der rechten Seite.

  • Drehen Sie das Ventil um 90 Grad und ziehen Sie es heraus. Achtung: Denken Sie daran, Handtücher griffbereit zu haben, um das auftretende Wasser aufzufangen, das sich eventuell noch im Wärmetauscher befindet.

  • Ziehen Sie jetzt den Ventilstößel ab und überprüfen Sie dessen Oberfläche auf Rost oder andere Beschädigungen. Gegebenenfalls müssen Sie ihn ersetzen.

  • Zum Schluss schrauben Sie die Seitenwand wieder fest, schieben die Maschine zurück, verbinden Sie das Gerät wieder mit der Küche und schließen die Sockelleiste.

Spülmaschine pumpt nicht ab!

Das Wasser steht? Warum pumpt die Spülmaschine nicht ab?

Eine beruhigende Tatsache ist, dass Sie sich bei diesem Problem in 95 % aller Fälle den Fachmann sparen können. So gut wie nie ist eine defekte Pumpe die Ursache. Speise- und Verpackungsreste landen nicht immer nur im integrierten Sieb und können dem Abpumpen einen Strich durch die Rechnung machen. Daher: Steht das Wasser in der Spülmaschine, handelt es sich in der Regel um eine Verstopfung.

Was kann man dagegen tun?

Erscheint eine Fehlermeldung auf dem Display, sollten Sie zunächst mit Hilfe der Gebrauchsanweisung prüfen, wo der Fehler liegt. In vielen Fällen handelt es sich tatsächlich um nichts weiter als eine Verunreinigung, die auch der Laie entfernen kann.

Dazu heißt es erstmal: Alles muss raus! Das gilt in diesem Fall für die herausnehmbaren Teile der Spülmaschine. Neben den Besteckkörben gehören dazu auch die Spülarme und Siebe.

Ist diese Vorarbeit erledigt, können Sie mit der Reinigung loslegen. Eventuell sind mehrere Durchgänge mit anschließendem Test erforderlich.

Spülmaschine pumpt nicht ab? Sieb und Abwasserschlauch reinigen!


Leeren Sie zunächst das Sieb aus
. Anschließend geben Sie rund 0,5 Liter aufgekochtes Wasser zusammen mit Essigessenz (mit einem Anteil von 25 % Säure, z. B. Surig Essigessenz) und einem Päckchen Natron (wie es z. B. beim Backen verwendet wird) in die Öffnung, die Sie unterhalb des Siebs finden. Achtung: Geben Sie niemals unverdünnte Essigessenz in die Spülmaschine, damit empfindliche Teile des Geräts nicht angegriffen werden und halten Sie sich an die Anweisungen auf der Verpackung.

Für etwa zehn Minuten sollten Sie die Mischung einwirken lassen. Anschließend lassen Sie ein Programm ohne Beladung durchlaufen. Normalerweise sollte das der Pumpe bereits ausreichend helfen, um wieder vernünftig arbeiten zu können.

Lohnenswert ist es auch, den Abwasserschlauch von Fremdkörpern zu befreien. Trennen Sie hierfür zunächst den Schlauch vom Siphon unter der Spüle und lassen Sie das darin noch vorhandene Wasser in einen Eimer ablaufen.

Jetzt ist voller Einsatz erforderlich: Pusten Sie kräftig in den Abwasserschlauch! Ist Ihnen diese Vorgehensweise zu unangenehm, können Sie den Schlauch auch ganz abnehmen. Anschließend spülen Sie ihn mit heißem Wasser in der Badewanne durch. Diese Behandlung löst in der Regel alle festsitzenden Speisereste. Ist die Verschmutzung zu hartnäckig, können Sie entweder eine Ansaugspritze verwenden oder direkt den ganzen Schlauch ersetzen.

Ein Testlauf nach dem Wiederanschließen zeigt, ob sich die Arbeit gelohnt hat. Setzen Sie in jedem Fall das begonnene Programm fort – sonst riskieren Sie eine Überschwemmung. Hören Sie genau hin – anhand eines leisen, hellen Tons stellen Sie fest, ob die Pumpe die Arbeit wieder aufgenommen hat. Das Geräusch ist auch dann zu hören, wenn das Wasser nicht abgepumpt wurde und sich weiterhin in der Maschine befindet.


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