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Putzmittel selber machen

– so geht’s!

Putzmittel selber machen statt kaufen!

 

Ob fürs Bad, die Küche oder das Geschirr – wir haben wahrscheinlich den Schrank voller Reinigungsmittel, die mit allerlei chemischen Inhaltsstoffen für Sauberkeit im Haushalt sorgen. Doch ist das eigentlich gesund? Die Antwort ist schnell gefunden: Nein. Denn Duftstoffe, Silikone, aggressive Tenside und vieles mehr entfernen zwar Kalk, Fett und Schmutz, belasten aber die Gesundheit und vor allem unsere Umwelt erheblich.

Gelangen die Stoffe ins Wasser, können sie nämlich nur schwer abgebaut werden. Wir verraten dir daher, wie du Putzmittel ganz einfach selbst herstellen kannst. Du wirst sehen, dass das nicht nur günstiger und schonender ist, sondern man auch gar nicht so viele verschiedene Reiniger braucht, wie vielleicht angenommen. Und: Du weißt definitiv immer, was drin ist!

Weniger ist mehr: Zwei Putzmittel reichen aus!

Kommen wir zunächst einmal zu dem grundlegenden Problem, dass man von fast allem zu viel hat, gerade, was Putzmittel betrifft. Doch die Flecken bleiben immer dieselben. So reicht es eigentlich aus, ein Mittel gegen Kalk und ein Mittel gegen Fett zu besitzen. Damit bist du bestens ausgerüstet und sparst dir eine Menge Platz in der Abstellkammer.

So mischst du dir eigenes Putzmittel

Putzmittel selber machen: Gegen Kalk

Um vor allem im Badezimmer dem Kalk auf den Leib zu rücken und lästige Wasserflecken auf Armaturen oder in der Dusche zu entfernen, eignen sich Reiniger mit Säuren. Hier haben wir einige Ideen für dich, wie du deinen eigenen Anti-Kalk-Reiniger herstellen kannst:

  • Mische Zitronensaft mit einem Spritzer Spülmittel und fertig ist dein Kalk-weg-Spray!
  • Genauso einfach und effektiv ist auch eine 1:1-Mischung von Essig und Wasser. Und die Zutaten hat man doch immer da, oder?
  • Ideal zum Reinigen der Toilette: Mischen Sie 4 EL Salz mit 8 EL Soda und etwas Wasser. Dann gib 20 Tropfen Teebaum-Öl hinzu – das riecht gut und wirkt antibakteriell gegen Pilze, Keime und Bakterien.

Reinigungsmittel gegen Fett 

Neben einem Mittel gegen Kalk ist auch ein fettlösender Reiniger unabdingbar im Haushalt, um die Hinterlassenschaften vom Backen und Braten in der Küche zu beseitigen. Wie wär’s mit diesen schnellen Anleitungen:

  • Ideal gegen verschmierte Oberflächen: Mische 500 ml warmes Wasser mit 1 EL Backpulver und 20 Tropfen Zitronenduftöl oder Zitronensaft und fülle alles in eine Sprühflasche, um den Reiniger optimal zu dosieren.
  • Die mediterrane Alternative: Mische 60 g Backpulver und 60 g Olivenölseife und gib anschließend ein wohlriechendes Duftöl hinzu, bspw. Orangenduftöl.

Allzweckreiniger und Geschirrspülmittel


Du willst ein Mittel, das gegen viele Schmutzarten gleichzeitig wirkt? Dann probiere doch diese Anleitungen aus!

  • Mische weißen Essig mit Wasser im Verhältnis 2:1 und verfeinere den Reiniger mit 20 Tropfen ätherischem Öl deiner Wahl, um für eine angenehme Duftnote zu sorgen.
  • Gib 1 TL geriebene Kernseife mit einer Tasse Wasser in einen Topf und erwärme alles auf niedriger Stufe bis sich die Seife gelöst hat. Nach dem Abkühlen 1 TL Natron, einen Spritzer Zitronensaft und nach Belieben ätherisches Öl hinzufügen – und du erhältst deinen selbstgemachten, natürlichen Allesreiniger!

Wen das Do-it-yourself-Fieber nun richtig gepackt hat, kann auch direkt sein eigenes Spülmittel herstellen. So geht’s:

Bring 500 ml Wasser zum Kochen und gib 25 g geriebene Pflanzenseife (am besten die bekannte Alepposeife, die komplett ohne Zusatzstoffe auskommt) hinzu. Mische nun 2 TL Natron sowie 5 Tropfen ätherisches Öl hinzu. Umrühren und schon kann gespült werden!

Was muss ich bei selbstgemachten Putzmitteln beachten?

  • Natürliche Reiniger enthalten gewollt keine Konservierungsstoffe. Das ist sehr umweltfreundlich, hat aber auch zur Folge, dass die Putzmittel aus Natron und Co nicht ewig haltbar sind. Mische dir daher immer nur kleine Mengen, um einer Verschwendung vorzubeugen.
  • Willst du trotzdem, dass dein selbstgemischter, natürlicher Reiniger lange haltbar ist, kannst du 2 EL Spiritus (in Bio-Qualität!) oder auch Essig hinzugeben.
  • Wenn du mit Soda oder Natron arbeitest, solltest du vorsichtshalber Handschuhe anziehen, auch beim Putzen selbst.
  • Zum Abfüllen deines Putzmittels eignen sich alte Sprühflaschen oder Cremedosen. Hast du einen sehr säurehaltigen Reiniger angemischt, solltest du diesen anstatt in Plastik lieber in einem Behälter aus Glas abfüllen.
  • Beschrifte die Behälter, in denen du dein Reinigungsmittel aufbewahrst. So vermeidest du gefährliche Verwechselungen.
  • Mische deine Reiniger nicht mit herkömmlichen, chemischen Putzmitteln, da es eventuell zu gefährlichen chemischen Reaktionen kommen kann.
  • Wenn du Flächen reinigen möchtest, die nicht farbecht sind, solltest du den Reiniger zunächst auf einer unauffälligen Stelle testen. Auch Gummidichtungen vertragen Säure nicht immer.

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